Selbstbewusstsein, Lebensfreude und die Beziehung zu sich selbst und anderen spielerisch stärken
Was ist gut:gehen?
Das Mitmach-Programm „gut:gehen“ stärkt Grundschulkinder der 2. bis 4. Klassen in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Lebensfreude. In spielerischen Gruppenübungen zu Körperbewusstsein, Bewegung und Ausdruck lernen sie sich und andere besser kennen und erfahren, wie sie mit ihren Gefühlen konstruktiv umgehen. Die gemeinsamen Erlebnisse fördern den Zusammenhalt und helfen, psychosozialen Herausforderungen gestärkt zu begegnen.
Lebenskompetenzen spielerisch stärken
„gut:gehen“ orientiert sich am Konzept der Lebenskompetenzen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kinder entwickeln sich besser, wenn sie bestimmte wichtige Fähigkeiten erlernen. Diese psychosozialen Grundfähigkeiten helfen ihnen dabei, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Die wichtigsten Lebenskompetenzen:
- Selbstwahrnehmung
- Empathiefähigkeit
- Kreatives Denken
- Kritisches Denken
- Entscheidungsfähigkeit
- Problemlösekompetenzen
- Kommunikative Kompetenzen
- Interpersonale Beziehungsfähigkeit
- Emotionsregulation
- Stressbewältigung
Sehen Sie hierzu unseren Erklärfilm
So funktioniert gut:gehen
In 12 aufeinander aufbauenden Einheiten à 90 Minuten wird den Kindern schrittweise und spielerisch das Reflektieren, Erfahren und Ausbauen der genannten Kompetenzen ermöglicht. Hierfür nutzen die Trainer:innen von „gut:gehen“ fundierte, altersgerechte Methoden aus der Theater-, Tanz- und Erlebnispädagogik sowie aus der Dramatherapie*.
* Dramatherapie
Für Schüler:innen
aus 2. bis 4. Klasse
maximal 13 pro Gruppe!
Wissenschaftlich gestütztes
Konzept
(Evaluation 2023)
Altersstufengerechte und spielerische
Umsetzung
Schrittweise über Stärkung zur Resilienz
Einheiten 1 + 2
Vertrauen aufbauen
Spielerisches Kennenlernen
Einheiten 3 + 4
Fantasie & Vorstellung entwickeln
In Rollen schlüpfen, sich verwandeln
Einheiten 5 + 6
Selbstbewusstsein stärken
Stärken bewusst machen, Held/Heldin sein
Einheiten 7 + 8
Gefühle & Stärken erkennen
Gefühle erkennen und benennen
Einheiten 9 + 10
Konflikte erkennen und lösen
Lernen „Nein“ zu sagen und sich abzugrenzen
Einheiten 11 + 12
Stress bewältigen
Sich entspannen können
Die 12 Einheiten sind so aufgebaut, dass die Kinder langsam und behutsam in das Projekt eingeführt werden. Nach und nach können sich die Einheiten in ihrer Komplexität steigern und mehr und mehr Strategien der Kinder ansprechen, um diese auszutesten und zu stärken. Immer sind die Theaterpädagog:innen jedoch dafür verantwortlich, die Übungen so zu wählen, dass sie kein Kind überfordern.
- Aufbauend auf den Einheiten für das Grundschulprogramm wurde ein weiterer Baustein für Schulkinder der Sekundarstufe I entwickelt.
- Der Baustein „Fortbildungen für pädagogisches Fachpersonal“ ergänzt das Programm zusätzlich. Ziel ist es, bewährte theaterpädagogische Methoden zu vermitteln und die zugrunde liegende „gut:gehen“-Haltung für pädagogisches Personal an Schulen erfahrbar zu machen.
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Wirkung
Seit 2021 bringt unser Programm „gut:gehen“ an zahlreichen Schulen Kinder in Bewegung und hilft ihnen, ihre Lebenskompetenzen zu stärken. Qualität und Wirksamkeit des wachsenden Angebots werden wissenschaftlich begleitet. Dafür arbeitet die Walter Blüchert Stiftung eng mit dem Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), unter Begleitung von Prof. Dr. Dr. Klaus Hurrelmann, zusammen.
FiBS-Bericht (PDF)
Die gut:gehen Wirkungstreppe – Erkenntnisse aus der Evaluation
Das Treppen-Modell ist angelehnt an die Wirkungstreppe von „Phineo“.
Stimmen der Teilnehmenden
Standortkarte
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Standort
Walter Blüchert Stiftung
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